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Sep 18

Riesterrente

Die Riester-Rente verkauft sich besser denn je: Allein im ersten Quartal 2007 kamen 620.000 neue Verträge hinzu, derzeit sparen insgesamt über 8,5 Millionen Deutsche auf diese Weise für private Altersvorsorge. Das lange verschmähte, staatlich geförderte Produkt hat sich vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan gewandelt. Dass Riester zum Star wurde, hat nicht zuletzt mit einer Vereinfachung zu tun. Bis zu 30 Prozent des angesparten Kapitals kann zum Rentenzahlungsbeginn auf einen Schlag ausgezahlt werden. Rückgang der gesetzlichen Rente ausgleichen.

Die Kernidee bei Riester: Um den Rückgang bei der gesetzlichen Rente auszugleichen, sollen die Bürger privat vorsorgen – indem sie eine spezielle private Rentenversicherung, einen förderfähigen Bank- oder Fondssparplan abschließen. Seit 2006 dürfen drei Prozent des Einkommens gespart werden, ab 2008 sind es sogar vier Prozent. Hat eine Familie mit zwei Kindern ein rentenversicherungspflichtiges Einkommen von 50.000 Euro im Jahr und will davon drei Prozent – also 1.500 Euro – in eine Riester-Police investieren, gibt der Staat insgesamt 504 Euro dazu, nämlich je 114 Euro für die Eltern und je 138 Euro für die Kinder. Von 2008 an beträgt die Zulage pro Erwachsenem dann 154 Euro, für jeden Sprössling sogar 185 Euro. Für Singles zahlt sich Riester oft dank der Steuervorteile aus: Die Einzahlungen lassen sich als Sonderausgaben geltend machen – 2007 maximal 1.575 Euro, ab 2008 sogar 2.100 Euro pro Jahr. Auch für geringe Einkommen kann Riester deshalb rentabel sein. Beim Direktversicherer KarstadtQuelle Versicherungen können maßgeschneiderte Angebote online berechnet werden.

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