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Sep 18

Altersvorsorge und Rente

Die Botschaft, dass die gesetzliche Rente nicht mehr für die finanzielle Absicherung des Lebensabends ausreicht, ist bei den Deutschen angekommen. Vom Wissen zum Handeln ist es aber offenbar noch ein weiter Weg – das ergab zumindest das aktuelle Altersvorsorge-Barometer von JPMorgan Asset Management
Jeder Dritte kann sich keine Vorsorge leisten.
Demnach sieht sich nur rund jeder Zehnte mit staatlicher und betrieblicher Rente gut versorgt und meint, nicht vorsorgen zu müssen. Trotzdem gaben nur 38,2 Prozent der Befragten an, monatlich Geld für ihre Rente zurückzulegen. Es wollten allerdings 20,8 Prozent die Frage nach der privaten Vorsorge nicht beantworten. Erschreckend ist, dass fast jeder dritte Deutsche nicht spart, weil er glaubt, es sich nicht leisten zu können. Dabei helfen bereits kleine Sparsummen, die Versorgungslücke zu verkleinern. Den Zinseszinseffekt nutzen.
Dass jedes nicht genutzte Jahr später teuer zu stehen kommt, weiß Christoph Bergweiler von JPMorgan Asset Management: „Je früher die Altersvorsorge beginnt, desto mehr arbeiten Zeit und Zins für den Sparer.“ So sollten gerade junge Leute den Zinseszinseffekt nutzen, durch den auch mit kleinen Beträgen im Laufe der Jahre eine beträchtliche Summe zusammenkommt. Aber auch wer nur noch wenige Jahre bis zur Rente hat, kann von diesem Effekt profitieren. Für den Investment-Laien sieht Bergweiler dabei Fonds als besonders geeignet an: „Sie ermöglichen ein breit gestreutes Investment über Unternehmen, Länder und Branchen hinweg, ohne zu tief in einzelne Entwicklungen einsteigen zu müssen.“ Somit ist das Risiko verteilt, die Chancen erhöhen sich. Das ist gerade bei kleinen Anlagebeträgen sind Anlagefavorit Euroland Bergweilers Anlagefavorit ist derzeit Euroland – also die Länder der Währungsunion: „Mit dem JPM Euroland Equity Fund investiert man in die geballte Power der Eurozone.“ Diese Länder profitierten besonders von den Umstrukturierungen der letzten Jahre und den Globalisierungseffekten. Mehr Informationen gibt es bei Banken, Sparkassen oder freien Finanzberatern.

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